Medizindoktorandenprogramm

IZKF

Vorsitzender des IZKF-Vorstandes:
Prof. Dr. med. André Reis

Stipendien für Medizindoktoranden

Im Rahmen des Doktorandenprogramms wird Medizinstudenten die Möglichkeit eröffnet, eine Doktorarbeit in einem anspruchsvollen, von Zusammenarbeit geprägten Forschungsfeld anzufertigen.

Jährlich stehen 18 Stipendien für Medizinische Doktoranden zur Verfügung. Während der Forschungstätigkeit wird über einen Zeitraum von 8 zusammenhängenden Monaten ein Stipendium gewährt. Darüber hinaus absolvieren die Teilnehmer parallel zu ihrem Studium festgelegte Ausbildungsmodule.

Antragsvoraussetzungen

  • Überdurchschnittliche Leistungen und Engagement im Studium
  • Wissenschaftliches Interesse, in der Regel dokumentiert durch erste Tätigkeiten im Labor
  • Zusage über eine experimentelle Doktorarbeit an einer Einrichtung der Medizinischen Fakultät
  • Empfehlungsschreibung des direkten Betreuers und des Doktorvaters, welches auch die Zusage über den Laborarbeitsplatz und das Vorhandensein notwendiger Sachmittel beinhaltet
  • Vorhandensein eines laufenden mindestens 2fach LOM-gelisteten IZKF- oder Drittmittelprojektes des direkten Betreuers oder des Doktorvaters
  • Bereitschaft zu einer Vollzeitforschungstätigkeit im Labor über einen Zeitraum von insgesamt 9 Monaten (Forschungstätigkeit im Rahmen eines Auslandsaufenthalts in einem Gastlabor kann bis zu einer Dauer von 6 Monaten hälftig anerkannt werden (Anrechnung von 3 Monaten)
  • Immatrikulation am Standort Erlangen

Ausbildungsmodule und sonstige Verpflichtungen

Für alle Teilnehmer des IZKF-Medizindoktorandenprogramms sind folgende Ausbildungsmodule verbindlich, die im Zeitraum zwischen dem Beginn der Bearbeitung des Wissenschaftlichen Forschungsprojektes und der Einreichung der Promotion absolviert werden können.

  • Betreuungskommission

Die Betreuung der Doktorarbeit erfolgt durch eine vom Doktoranden zu benennende Betreuungskommission bestehend aus 3 Betreuern (davon müssen 2 promotionsberechtigt sein), die spätestens bis zum Beginn der experimentellen Arbeiten und dem Start des Stipendienbezugs benannt sein muss. Hierüber wird eine Betreuungsvereinbarung zwischen Doktorand und den Mitgliedern der Betreuungskommission abgeschlossen. Regelmäßige Treffen der Betreuungskommission mit dem Doktoranden sollen zu Beginn der experimentellen Arbeiten, nach deren Beendigung sowie danach jährlich bis zur Einreichung der Promotion erfolgen. Über die Sitzungen der Betreuungskommission ist ein Protokoll anzufertigen. Beizufügen ist außerdem ein kurzer schriftlicher Bericht des Doktoranden über den Stand der Forschungsarbeit. Dieser soll auch eigene Publikationen und im Zusammenhang mit der Promotion eingeworbene Drittmittel enthalten.

  • Präsentationen auf überregionalen Fachtagungen

Jeder Teilnehmer am IZKF-Medizindoktorandenprogramm muss eine Präsentation (Poster oder Vortrag) auf einer überregionalen Fachtagung nachweisen.

  • Doktorandenorganisiertes Seminar

Ein von Doktoranden organisiertes Seminar soll mindestens einmal monatlich während des Semesters stattfinden. Es müssen mindestens 6 Teilnahmen insgesamt und 1 eigener Vortrag über das Promotionsvorhaben nachgewiesen werden. Eine Teilnahme am Seminar der IZKF-Doktorandenakademie ist möglich.

  • Gastsprecherseminare

Jeder Teilnehmer am IZKF-Medizindoktorandenprogramm muss an mindestens 10 lokal organisierten Gastsprecherseminaren seiner Wahl teilnehmen. Die Teilnahme ist mit einer Unterschrift des jeweiligen Gastgebers oder Referenten auf der Einladung zu belegen.

  • Fachspezifische und fachübergreifende Weiterbildungen

Jeder Teilnehmer am IZKF-Medizindoktorandenprogramm muss an insgesamt mindestens zwei Weiterbildungen mit jeweils mindestens 8 Stunden Dauer teilnehmen. Diese können aus dem Programm der IZKF-Doktorandenakademie oder einem anderen Programm gewählt werden.

  • Interner Retreat

Jeder Teilnehmer am IZKF-Medizindoktorandenprogramm muss an mindestens einem Retreat teilnehmen. Eine Teilnahme am Retreat der IZKF-Doktorandenakademie ist möglich.

  • Öffentlichkeitsarbeit

Die Teilnehmer am IZKF-Medizindoktorandenprogramm sollen sich im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit engagieren. Diese soll durch insgesamt eine aktive Beteiligung abgebildet werden, z.B. einer Veranstaltung für die Bevölkerung vor Ort oder auch einen Internetbeitrag.

  • Publikationen

Es wird erwartet, dass die Teilnehmer am IZKF-Medizindoktorandenprogramm zum Ende der Promotion mindestens eine Co-Autorschaft in einem angesehenen Journal nachweisen können.

 

Alle Nachweise sind selbst aufzubewahren und nach Abschluss des Programms gesammelt in Kopie der IZKF-Geschäftsstelle zuzuleiten.

Nach erfolgreicher Promotionsprüfung, die durch Vorlage der Promotionsurkunde nachzuweisen ist, und Absolvierung aller Ausbildungsmodule wird ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am IZKF-Medizindoktorandenprogramm ausgestellt. Die Ausstellung eines vorläufigen Zertifikats für die Bewerbungsphase des Doktoranden ist möglich.

Unterlagen zur Antragsstellung

Zur Aufnahme in das IZKF-Medizindoktorandenprogramm können bis jeweils spätestens 14 Tage vor den turnusmäßigen Sitzungen der Kommission für Nachwuchsförderung des IZKF (KNF) Anträge in der Geschäftsstelle des IZKF eingereicht werden. Die Termine finden Sie im Bereich Veranstaltungen.

  • Kurzantrag mit Promotionsthema (in englischer Sprache), bitte verwenden Sie die Antragsvorlage
  • Lebenslauf (in englischer Sprache), max. 1 Seite (Arial 11 pt)
  • Zeugnis über den ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung
  • Empfehlungsschreiben des direkten Betreuers/ Projektleiters sowie Unterstützungsschreiben des offiziellen habilitierten Betreuers der Doktorarbeit (kann als gemeinsames Schreiben erfolgen). In diesem Schreiben sollte die offizielle Betreuung der Doktorarbeit sowie das Vorhandensein der erforderlichen Sachmittel und des notwendigen Laborplatzes bestätigt werden. Aktuelle IZKF- und Drittmittelprojekte (der DFG oder anderer 4- oder 2-fach LOM gewichteter Drittmittelgeber) des direkten und des offiziellen habilitierten Betreuers sind aufzuzeigen.
  • Angaben über alle Nebentätigkeiten mit zeitlicher Beanspruchung und Höhe der Vergütung (nicht zulässig sind Tätigkeiten, die regelmäßig 2 Stunden/ Tag bzw. 10 Stunden/ Woche während des Zeitraums des Bezuges des Stipendiums überschreiten und während der regelmäßigen Laborarbeitszeit ausgeübt werden sollen)

Auswahl der Bewerber

Über die Bewilligung der Stipendien entscheidet die Kommission für Nachwuchsförderung nach einem Interview (in englischer Sprache) mit dem Bewerber/der Bewerberin im Rahmen seiner turnusmäßigen Sitzungen. Die nächsten Sitzungstermine der Kommission für Nachwuchsförderung und Entwicklung finden Sie hier.

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IZKF-Geschäftsstelle

Dr. Katrin Faber (46841)
Anne Reichel (46843)
Bianca Meyerhöfer-Klee (46753)
Kathrin Neufang (46842)

Kontakt

Telefon: 09131 85-46842
Fax: 09131 85-35903

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