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IZKF

Vorsitzender des IZKF-Vorstandes:
Prof. Dr. med. André Reis
Interdisziplinäres Zentrum für klinische Forschung (IZKF)

Graduiertenkolleg bewilligt – Wissenschaftler setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit aus dem IZKF fort

Für die Förderdauer von 4,5 Jahren startet ab 01.07.2016 der neue GRK mit einer Fördersumme von 4,3 Mio. €.

Das interfakultäre, neurowissenschaftliche Graduiertenkolleg (GRK) 2162 „Entwicklung und Vulnerabilität des Zentralnervensystems“ (Sprecher: Prof. Dr. D.C. Lie, Institut für Biochemie) wird als eines von insgesamt 16 GRK von der DFG zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses für zunächst viereinhalb Jahre gefördert und am 1. Juli 2016 seine Arbeit aufnehmen. Das GRK bietet Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau unter günstigen strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen zu promovieren. Angeleitet werden sie dabei von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Medizinischen und Naturwissenschaftlichen Fakultäten.

Befunde der letzten Jahre weisen darauf hin, dass die Entwicklung des Zentralnervensystems einen signifikanten Einfluss auf das Auftreten von neuropsychiatrischen und -degenerativen Erkrankungen im Erwachsenenalter ausübt. In bestehenden Ausbildungsprogrammen wird die Pathophysiologie von ZNS-Erkrankungen im Erwachsenenalter jedoch weitestgehend getrennt von den Mechanismen der Gehirnentwicklung und den damit assoziierten Erkrankungen behandelt. Im Rahmen des Graduiertenkollegs „Entwicklung und Vulnerabilität des ZNS“ werden kollaborativ die neurowissenschaftliche und translationale Forschungsexpertise der FAU Erlangen-Nürnberg zur Ausbildung von NachwuchswissenschaftlerInnen genutzt und der Überschneidungs-bereich zwischen Entwicklung und ZNS-Erkrankungen erforscht.  Die Projekte beleuchten
i) die pathophysiologische und genetische Überlappung zwischen Entwicklungsstörungen des ZNS und Erkrankungen im Erwachsenenalter, ii) die entwicklungsbiologische Funktion von Genen, die neuropsychiatrischen und -degenerativen Erkrankungen zugrunde liegen, und iii) den Einfluss von Entwicklungsprozessen auf die Vulnerabilität bezüglich erkrankungsauslösender Ereignisse in späteren Lebensphasen. Das Graduiertenkolleg nutzt Tiermodelle und von Patienten stammende, induzierte pluripotente Stammzellen für die Modellierung von Interaktionen zwischen Entwicklungs- und Erkrankungsprozessen, und analysiert diese mittels modernster Methoden der Genomik, Molekular-, Entwicklungs- und Zellbiologie, Biochemie, Elektrophysiologie und Verhaltensbiologie. Eine intensive Betreuung der NachwuchswissenschaftlerInnen wird durch Betreuungskomitees sichergestellt, denen BetreuerInnen mit komplementärer Expertise angehören. Das Curriculum zielt über die Vermittlung von wissenschaftlicher Expertise und Schlüsselqualifikationen auf eine optimale Vorbereitung der DoktorandInnen auf den nächsten Karriereschritt ab. Die nachhaltige Förderung translationaler Forschung ist ein Schlüsselaspekt des Graduiertenkollegs. Spezielle Angebote richten sich an medizinische DoktorandInnen, MedizinerInnen, Masterstudierende und PostdoktorandInnen. Das Graduiertenkolleg vermittelt somit eine intensive Ausbildung auf einem innovativen Gebiet der Neurowissenschaften. In wissenschaftlicher Hinsicht wird das Graduiertenkolleg neue Erkenntnissse über den Einfluss der Gehirnentwicklung auf neuropsychiatrische und -degenerative Erkrankungen liefern und zu einem besseren Verständnis ihrer Ätiopathogenese beitragen.

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